
Rheinpfalz-Leser beschwert sich über Zustand auf Friedhof
Bei der Rheinpfalz hat sich Karl Hirsch über den Zustand rund um das Kriegerdenkmal auf dem Duttweiler Friedhof beschwert: „Die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sind in ihrer Heimatgemeinde Duttweiler in Vergessenheit geraten." So zumindest interpretiert Karl Hirsch aus Neustadt den seiner Meinung nach „katastrophalen Zustand" des Platzes rund um das Denkmal auf dem Duttweilerer Friedhof. Seit Monaten befinde sich das Areal rund um die auf einem Sockel stehende Adlerfigur, im Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs im Jahre 1922 errichtet, in diesem Zustand. „Außer Unkraut ist nichts zu sehen", beklagt Hirsch, früherer Geschäftsführer der Gemeindeverwaltung Duttweiler. Doch wer ist für die Beseitigung des Grüns verantwortlich? Auf Rheinpfalz-Anfrage hat Ortsvorsteher Gerhard Syring-Lingenfelder meinte er, dass er den aktuellen Zustand nicht kenne, da er nicht jeden Tag auf den Friedhof gehe. Aber er habe durchaus Verständnis für die derzeitige Situation. Das Gras wachse überall und bei zehn Friedhöfen sowie unzähligen Spielplätzen und Grünflächen könne die zuständige Stadtgärtnerei eben nicht überall gleichzeitig sein. Die Gärtenerei lasse den Friedhof aber nicht verkommen und wird von ehrenamtlichen Helfern unterstützt, die bei Bedarf nicht regelmäßige Aufgaben erledigen. Allerdings hat die Rheinpfalz die Aussagen des Ortsvorstehers komplett aus dem Kontext genommen und sinn entstellend wiedergegegeben: Für Gerhard Syring-Lingenfelder (FWG), Ortsvorsteher von Duttweiler, ist die Sache sonnenklar: „Das ist Sache der Stadtgärtnerei. Die Zuständigkeit liegt hier eindeutig nicht bei mir", versichert er. Es sei ihm zwar bekannt, dass die Stadt an dieser Stelle wohl hinterherhinke, und er meine sich auch daran erinnern zu können, dass es schon zwei Jahre her sei, seit die Hecken, die das Areal des Denkmals umfrieden, geschnitten wurden. Über den aktuellen Zustand sei er jedoch nicht im Bilde. Er wisse aber, dass eine Gruppe von Freiwilligen das Gebiet pflege. „Für die Stadt ist das natürlich günstig. Die schicken uns lieber Material für diese Freiwilligen, als Personal, das sich kümmert." Auch der Pressesprecher der Neustadter Stadtverwaltung, Andreas Günther, wurde bemüht: ... „Gerade heute waren Leute der Stadtgärtnerei unterwegs. Die Pflanztour durch die Ortsteile für den Sommerflor auf den Friedhöfen führte natürlich auch nach Duttweiler. Es wurde allerdings nur gepflanzt und nicht gemäht." Der Regen der vergangenen Tage habe das Gras „explodieren" lassen. Momentan komme man mit der Pflege nicht so schnell hinterher. Er versicherte jedoch, dass eine „Mähtour" in sehr naher Zukunft folge, um den erwünschten Zustand wieder herzustellen. Das Areal bekomme damit die seiner Bedeutung entsprechende Pflege. Die Stadt ist sich ihrer Aufgabe bewusst. Das Gebäudemanagement der Stadt kümmert sich um alle 15 Kriegerdenkmäler. Dazu gehört die Instandhaltung und Pflege der Objekte, informiert Günther weiter. Für die Grünflächen wie zum Beispiel auf dem Duttweilerer Friedhof ist die Stadtgärtnerei zuständig.
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| Pressespiegel |
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Das Gras wächst schneller, als die Gärtner mähen können
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Die Rheinpfalz, 21. Mai 2010
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